Dezember 20

Der Anschlag in Berlin

Quelle: https://springorumkunst.wordpress.com/2013/07/23/gegenlicht/
Quelle: Silvia Springorum

Betet für Berlin

Wir wussten alle, dass es auch in Deutschland geschehen würde. Irgendwann, irgendwo. Dann, wenn wir es nicht vermuten wird der Terror auch bei uns seine hässliche Fratze zeigen. Nun ist es tatsächlich passiert. Er hat sie gezeigt seine Fratze. In einem Moment in dem Menschen sich einstellten auf ein paar schöne Stunden. Mit der Familie, mit Freunden. Auf einem Weihnachtsmarkt in unserer Hauptstadt Berlin.

Nun sind viele getötet und sehr viele, teilweise schwer, verletzt worden. Durch einen LKW, gefahren von jemanden ohne Gewissen und ohne Achtung vor dem Leben anderer.

Der 19. Dezember 2016 wird für immer mit diesem schrecklichen Ereignis in Verbindung stehen und die Vorweihnachtszeit für viele Menschen verändern.

Niemand wusste bis dahin ob es sich um einen Anschlag oder einen tragischen Unfall handelte. Selbst die Polizei die direkt vor Ort war wusste noch nichts. Nur ein „Herr“ Pretzell, Chef der AfD NRW wusste schon alles und hatte auch gleich Schuldige parat. Es war natürlich ein Flüchtling und dadurch gingen diese Toten und Verletzten, nach seiner „Meinung“ letztlich auf das Konto von Kanzlerin Merkel. Bei dieser Sorte Politiker sind wir keine anderen Reaktionen gewohnt. Die Sorte, die aus dem Unglück anderer Menschen Kapital für ihre eigene Karriere schlagen wollen. Die selbst in solch traurigen Stunden nicht davon ablassen Angst und Hass zu schüren.

Doch auch manche Fragen der Journalisten sind, trotz erforderlicher Informatiosneugier, unverständlich. Immer wieder werden verantwortliche gefragt:

Warum? Wer? Wie?

Selbst wenn die Antworten lauten, wir wissen noch nichts, die Ermittlungen fangen grad erst an, wird nachgehakt. Teilweise sind Fragen mit Informationen gespickt die sie irgendwo aufgeschnappt haben. Ich sage:

„Lasst die zuständigen Behörden ihre Arbeit machen. Gebt ihnen Zeit dieses Unglück aufzuklären. Gebt uns allen die Zeit es zu verarbeiten. Vor allem aber, gebt den Familien und Freunden der Opfer Zeit dieses Unfassbare zu begreifen. Es ist ihnen im Moment wahrscheinlich völlig egal wer der Fahrer war. Was für eine Nationalität er hat oder was für einen Glauben. Die Opfer und ihre Familien haben jetzt bestimmt andere Prioritäten. Stellen wir keine Mutmaßungen über die Täter auf. Dadurch bekommen sie mehr Aufmerksamkeit als die Opfer. Das dürfen wir nicht zulassen.“

Dezember 14

Moe. Ein Leben mit dem Autismus II

Am 21.11 dieses Jahres habe ich einen Beitrag über meinen 8-jährigen Enkelsohn Maurice, genannt Moe geschrieben. Heute möchte mein Sohn Dennis, der Papa von Moe etwas dazu erzählen. Hier nun sein Beitrag.

 

autismus2Quelle Bild: Pinterest

Ja, mein Sohn Moe. Er ist mein Sonnenschein und es gibt nichts was ich nicht für dieses kleine Energiebündel machen würde. Darin unterscheidet sich die Beziehung zwischen ihm und mir wohl nicht von anderen Vater/Sohn Beziehungen. Einer meiner glücklichsten Tage war der Tag seiner Geburt vor nunmehr fast neun Jahren. Kein einziges dieser Jahre möchte ich missen. Sie haben mich verändert. Wie sehr konnte ich am Tag seiner Geburt allerdings nicht wissen. Heute möchte ich einige Geschichten aus meinem Leben mit Moe erzählen.

Meine Oma also Moe’s Uroma war die erste die meinte, dass irgendetwas nicht stimmt. Sie selbst hat fünf Kinder, 9 Enkel und 10 Urenkel. Sie bemerkte das Moe sich nicht so bewegte wie die anderen, er zog sich nicht an Gegenstände hoch, er krabbelte nur  und machte erst Recht  keine Anstalten zu laufen. Nun sind ja alle Kinder verschieden. Das eine lernt eben schneller laufen und sprechen, das andere später. Also kein Grund zur Besorgnis. Zumal er dann an Weihnachten, kurz vor seinem ersten Geburtstag tatsächlich die heiß ersehnten ersten Schritte machte. Also alles in Ordnung.

Das folgende Jahr verlief ruhig außer das Moe nicht sprechen wollte. Wie alle Eltern warteten wir auf das erste Wort. Endlich Mama oder Papa hören. Aber es kam nicht. Die ersten Diagnosen waren, dass er beim Sprechen wohl einfach ein Spätentwickler sei. Aber man wolle auf jeden Fall mal sein Gehör testen. Die Tests waren aber dadurch, dass Moe nicht mitspielen wollte nicht durchführbar und so wollte man warten bis er etwas älter war.

Was mir genau so viel Sorgen machte, das er nur aus einer Nuckelflasche trank. Er verweigerte die Lerntasse ebenso wie einen normalen Becher. Zu einem riesigen Problem wurde es Weihnachten 2010. Wir waren bei seiner Oma in Bayern zu Besuch. Im Gepäck natürlich etliche Sauger für seine Trinkflaschen. Moe hatte sich nämlich angewöhnt, diese Sauger dutzendweise zu zerbeißen. Das Ergebnis war, dass bald alle kaputt waren. Selbst die Notreserve war bald verbraucht.  Nun ist es so, egal in welchem Bundesland, Weihnachten haben alle Geschäfte geschlossen. Wie sollten wir unseren kleinen jetzt mit Getränke versorgen. Schließlich wussten wir, dass Flüssigkeit sehr wichtig ist für Kleinkinder und bis die ersten Geschäfte wieder aufmachten, würden noch noch drei Tage vergehen. Wir wandten sämtliche Tricks. Wir nahmen ihn auf den Schoss hielten seinen Kopf und versuchten ihm mit einem Becher  Saft zu geben. Etliche Pullover wurden durchnässt aber Moe hatte noch keinen Schluck getrunken. Nichts half er wollte einfach nicht aus einem Becher trinken. Dabei hatte er Durst. Er trank immer viel.  So kam es, dass er in der Nacht so lange weinte, bis er vor Erschöpfung einschlief. Nur wer selbst Kinder hat wie entsetzlich das auch für die Eltern ist, die ihrem Kind nicht helfen können. Nach und nach schafften wir es aus dieser Not heraus, dass er nach zwei Tagen tatsächlich aus einem Becher trank. Bis er dieses Kunststück ganz alleine bewältigte dauerte es dann nur wenige Tage.

Ein Ereignis, das ich wohl nie mehr vergessen werde, ist die Geschichte mit dem Fenster. Da Moe es sich angewöhnt hatte diese immer wieder zu öffnen und Gegenstände auf den Bürgersteig zu werfen, versahen wir die Fenster mit Sicherheitsschlösser. Eines Nachts wurde ich aus einem unerklärlichen Grund wach. Als ich in das Zimmer meines Sohnes blickte, stockte mir der Atem. Nie werde ich diesen Anblick vergessen. Da stand mein kleiner auf der Fensterbank des weit geöffneten Fensters. Dazu muss ich noch sagen, das wir damals im dritten Stock wohnten. Ich musste mich beherrschen nicht hektisch zu laufen oder gar zu schreien, was ich in diesem Moment am liebsten getan hätte. Aber auch bloß nicht zu langsam sein. Vorsichtig ging ich auf ihn zu und hoffte nur, dass er sich nicht gerade jetzt umdrehen würde. Nach gefühlten endlosen Stunden erreichte ich ihn, zog ihn vom Fensterbrett und ließ mich mit ihm auf den Boden fallen. Ich hielt ihn so fest ich konnte, wie erstarrt durch meine Angst.

Am nächste Tag überprüfte ich die Sicherheitsschlösser. Sie waren unbeschädigt und ich  musste mir eingestehen, dass ich wohl vergessen hatte sie abzuschließen. Ich konnte mir das allerdings nicht erklären, da ich es jeden Abend überprüfte. Dann sah ich eines Tages, dass Moe am Schloss herumspielte und er es vor meinen Augen öffnete. Ohne Schlüssel. Ähnliche Aktionen erlebte ich immer wieder aber keine war so dramatisch.

Viel lieber erinnere ich mich da an Geschichten wie die folgende.

Wir waren bei meiner Mutter zu Besuch. Seid einiger Zeit hatte Moe seinen Spaß daran etwas in den Müll zu werfen. Er freute sich über jeden noch so kleinen Papierschnipsel den er fand um ihn in den Mülleimer zu befördern. So war es fast schon natürlich das sein erstes Wort seiner Leidenschaft galt: „Mühhl“ Bei diesem besagten Besuch kam es, dass meine Mutter niesen musste. Moe lief zum Wohnzimmerschrank, öffnete eine Schublade, holte eine Packung Papiertaschentücher heraus. Mit einem der Tücher wischte er ihr über die Nase, brabbelte sein „Mühhl“ und warf  das Tuch in den Mülleimer. Danach kam er zurück und forderte Applaus. Er bekam natürlich Standing Ovations,

Vor fast fünf Jahren dann eine Entscheidung die mir fast das Herz brach. Wir bekamen die Empfehlung Moe in eine Einrichtung unterzubringen die sich speziell mit autistischen Kindern und deren Förderung beschäftigt. Es war nicht möglich Moe auch nur für eine Sekunde unbeaufsichtigt zu lassen, da er gerne an Schaltern spielte. Er machte den Herd an und in dem Moment in dem man diesen wieder ausschaltete, setzte er die Waschmaschine in Betrieb oder öffnete sämtliche Wasserhähne. Natürlich wusste ich vom Verstand her, dass es für Moe das beste wäre. Aber meinen kleinen nicht mehr jeden Tag bei mir zu haben war damals unvorstellbar für mich. Nach schlaflosen Nächten und endlosen Debatten um das für und wider trafen wir die Entscheidung es mit der Einrichtung zu versuchen. Wir durften ihn jederzeit sehen und an den Wochenenden nach Hause holen. Falls wir es wollten, könnten wir ihn auch jederzeit wieder ganz zu uns holen. Das hat uns die Entscheidung etwas erleichtert.

Heute nach fünf Jahren habe ich die Gewissheit, dass es für Moe die beste Entscheidung war. Denn selbst mit all meiner Liebe hätte ich ihm niemals diese Förderung zukommen lassen können die er dort erhält. Jetzt geht er seid zwei Jahren in die Schule die in dieser Einrichtung liegt und macht enorme Fortschritte. Die Wochenenden und Schulferien verbringt er zu Hause. Diese gemeinsame Zeit genießen wir nun umso mehr.

November 21

Moe. Ein Leben mit dem Autismus I

Dieser Beitrag soll nicht erklären was Autismus ist. Erstens könnte ich das aus medizinischer Sicht gar nicht und außerdem wäre es ein viel zu komplexes Thema.

Aber ich kann von meinem kleinen Enkelsohn berichten. Er ist acht Jahre alt und Autist. Im Laufe der nächsten Zeit wird jeder aus der Familie, aus seinem näheren Umfeld, einen Beitrag schreiben. Denn jeder hat eine andere Sicht der Dinge.

Maurice oder Moe wie wir ihn in der Familie alle liebevoll nennen, außer wenn er was angestellt hat 🙂 Also Moe wurde 2008 geboren. Er war, wie alle Babys, einfach nur süß. Alle Tests, die nach jeder Geburt sofort gemacht werden, bestand er mühelos. Das erste Jahr verging und nichts deutete darauf hin, dass irgendetwas anders war bei ihm. Was auffiel, dass er keine Anstalten machte zu reden. Während andere in diesem Alter mindestens schon mal Mama oder Papa sagen können interessierte er sich so gar nicht dafür etwas zu sagen. Seine Eltern fragten den Kinderarzt der daraufhin eine Untersuchung des Gehörs veranlasste. Leider war diese Untersuchung nicht so einfach, da Moe sich nicht sehr kooperativ zeigte. Nach und nach merkten wir alle, dass etwas nicht so war, wie es sein sollte ohne dass wir es genauer beschreiben konnten bzw. einige von uns es wohl auch nicht wollten.

Die Gewissheit kam um seinen dritten Geburtstag herum. Nach diversen Untersuchungen dann die niederschmetternde Diagnose „Frühkindlicher Autismus“.

Wir waren alle zutiefst erschüttert. Was bedeutete diese Diagnose. Für uns und vor allem für den kleinen? Natürlich hatten wir den Begriff Autismus alle schon gehört und der ein oder andere hatte auch eine vage Vorstellung was er bedeutet. Das diese Vorstellung tatsächlich nur vage war lernten wir in den folgenden Jahren sehr schnell.

Moe wollte außer seiner Flasche mit Säuglingsnahrung nichts essen. Als wir versuchten ihn mit einem Löffel zu füttern und sei es nur mit püriertem Obst, weigerte er sich. Von fester Nahrung ganz zu schweigen. Beim ersten Stück Brot das er einfach schluckte statt zu kauen dachten wir er würde daran ersticken. Auf Nachfrage beim Arzt hörten wir das es keine Medizinischen Probleme gäbe, die es ihm unmöglich machten zu kauen und zu schlucken.

Irgendwann langt es für ein Kleinkind allerdings nicht mehr nur die Säuglingsnahrung aus der Flasche zu sich zu nehmen. Wir fütterten ihn also mit Brei der in die Flasche abgefüllt wurde und ein größerer Sauger ermöglichte ihm diesen Brei quasi zu trinken. Auch das war anfangs sehr schwierig. Immer wieder versuchten wir es mit kleinsten Brotstückchen oder zerdrückter Banane usw. Eines Tages nahm er tatsächlich Nahrung mit einem Löffel zu sich. Widerwillig zwar aber es klappte. Mit dem Brot war das so eine Sache. Er weigerte sich es anzufassen. Also schnitten wir es in kleinste Häppchen und gaben ihm eine Gabel dazu. So aß er sein erstes festes Stück Nahrung mit ca. zwei Jahren. Immer mit der Ermahnung er solle kauen und nicht schlucken. Immer mit angsvollen Blicken, von beiden Seiten. Dann eines Tages nahm ich ein Stück Brot, legte es ihm auf seine Handfläche und es gelang mir seine Hand zu seinem Mund zu führen bis er das Brot in den Mund nahm und aß. Es war wie Weihnachten. So bedeutend wie die ersten Schritte oder die ersten Worte für andere Kinder sind. Wir alle konnten uns vor Freude kaum halten. Von diesem Moment an hatte er keine Probleme mehr feste Nahrung zu sich zu nehmen. Die Zeit der zerbissenen Sauger war vorbei.

 

Bis zu diesem Zeitpunkt wusste noch kein Arzt was ihm fehlte. Erst wie oben schon erwähnt mit drei Jahren kam die Diagnose die unser aller Leben veränderte.

Autismus

Mittlerweile hatten einige innerhalb der Familie aber schon selber diesen Gedanken geäußert. Aber, zumindest ich, wollte es wohl einfach nicht akzeptieren. Es ist nicht einfach mit einem autistischen Kind zu leben. Das Leben wie es vorher war gibt es nicht mehr. Allerdings gibt es dafür etwas anderes für mich. Ein ganz besonderes Kind, das ich liebe und, genau wie meine anderen Enkel, nicht missen will. Aber er ist kein Kind das anders behandelt wurde, außer in seiner Förderung. Machte er Blödsinn bekam und bekommt er auch Ärger wie die anderen Enkel. Es werden nicht mehr Rituale abgehalten als bei ihnen. Ist er über Nacht bei mir muss er sich das Lied „Guten Abend, Guten Nacht“ genauso anhören wie seine drei Cousinen vor ihm, denen ich es vorgesungen habe. Es steht nicht jeden Morgen auf dem Frühstückstisch die gleiche Marmelade an der gleichen Stelle. Er sitzt auch nicht immer auf dem selben Stuhl. Eben einfach wie er grad möchte oder es passt. Bisher haben ihn solche oder ähnliche Veränderungen überhaupt nicht gestört. Er hat es eben auch nicht anders kennen gelernt. Vielleicht, so die Meinung einiger Experten, ist das genau die Ursache dafür, das Moe nicht diese Angst vor Veränderungen hat wie es bei Autisten üblich ist. Wissen können wir es alle nicht, da er bis heute leider kein einziges Wort spricht.

Längerer Blickkontakt fällt ihm schwer aber er kuschelt sehr gerne und jedes Familienmitglied bekommt zur Begrüßung und zum Abschied ein Küsschen. Er macht sich seine Brote meistens selbstständig, isst mit Besteck und trinkt alleine. Die Kommunikation klappt auch ohne Worte und Gesten sehr gut. Und das Highlight, seit einigen Wochen braucht er tagsüber keine Windeln mehr. Das sind Momente voll Freude und unbezahlbar.

Moe wird bald neun Jahre alt.

 

 

 

 

November 16

Zwischen Leben und Tod „MÄNNERGRIPPE“

Wer kennt sie nicht die unzähligen Witze über Männer die an einer Grippe oder Erkältung leiden.

„Ich habe Schnupfen“ …oder wie ein Mann sagen würde: „Es geht zu ende mit mir“ 

oder

„So ein kranker Mann ersetzt ja gut und gerne 4 Kleinkinder“

oder

Ich habe Männergrippe und meine Frau schickt mich alleine zum Arzt, anstatt mir einen Pfarrer ans Bett zu bestellen. Herzloses Miststück.

Sei nicht so eine Memme! Frauen werfen Männern oft vor, wehleidig zu sein. Doch jetzt haben Jungs eine gute Ausrede. Forscher haben rausgefunden:

Männer leiden stärker unter Erkältungen als Frauen.

Auch bei der Reaktion auf Grippe-Impfungen gibt es den kleinen Unterschied: Das Immunsystem von Frauen reagiert stärker als das von Männern. Der Grund dafür sind einer neuen Studie zufolge Gene, deren Aktivität wahrscheinlich durch das männliche Geschlechtshormon Testosteron beeinflusst wird. Männer leiden demnach stärker unter Erkältungskrankheiten als wir Frauen. Ihr Immunsystem reagiert weniger abwehrend als das weibliche. Das weibliche Immunsystem bekämpft also die Viren die eine Erkältung auslösen erfolgreicher. Das gilt allerdings nur solange wir Frauen im gebärfähigen Alter sind. Danach leiden wir genauso stark unter einer Erkältung oder Grippe wie die armen Männer.

Bei allgemeinen Schmerzen sieht es etwas anders aus.

Der Selbstversuch eines Mannes, Geburtsschmerzen über ein Computerprogramm nachzuempfinden endete damit, dass er die Geburt einfach abbrach und auf das Kind verzichtete. Auch wenn wir Frauen die das Video sahen, lächeln mussten und uns diesen „War doch klar“ Blick aufsetzten, muss ich auch hier die großen Jungs wieder in Schutz nehmen.

Wir Frauen produzieren sogenannte „Geburtshormone“ die uns die Schmerzen einer Geburt erträglicher machen. Könnten Männer dieses Hormon ebenfalls produzieren, könnten sie eine Geburt, rein schmerztechnisch, auch besser ertragen als in dem Selbsttest gesehen.

FAZIT

Männer können nichts dafür das sie Memmen sind. Außerdem pflegen wir Frauen sie ja auch gerne. Das machen Männer umgekehrt übrigens auch für uns Frauen. Trotzdem noch eine Bitte an das starke Geschlecht. Denkt bei der nächsten grauenvollen Erkältung an die Ohren und den dringend gebrauchten Schlaf von uns Frauen.

Heult wenigstens nachts leiser. 🙂

Denn wer soll euch sonst am nächsten Tag den Tee kochen und euch trösten?

Ich wünsche ALLEN Kranken Gute Besserung.