Januar 25

Wohnungssuche! Eins der letzten Abenteuer unserer Zeit

Jeder kennt diese Berichte von Familien die eine Wohnung suchen und von Besichtigung zur Besichtigung eilen, nur um unverrichteter Dinge wieder nach Hause fahren. Sehr oft liegt es daran, das viele Vermieter eher ein Haustier akzeptieren als Kinder. Die Ausreden sind in diesen Fällen mannigfaltig. Die Wohnung hat doch nur ein Kinderzimmer. Das ist doch zu wenig. Was ist, sollte noch ein Kind dazu kommen? Dann bräuchte man ja wieder eine größere Wohnung. Außerdem hätten wir doch lieber ein Ehepaar mittleren Alters, wenn möglich beide berufstätig. Wahrscheinlich würde man sich in dem Haus ja auch nicht wohlfühlen, da dort ja nur ältere wohnen. Ja, warum wird das nicht gleich in der Anzeige geschrieben das man Kinder nicht mag und eine 80 qm Wohnung lieber an Kinderlose vermieten will?

Wer aber nun denkt, das ältere Menschen es leichter haben eine Wohnung zu bekommen der irrt gewaltig. Ich kenne es aus eigener leidvoller Erfahrung. Seit Monaten suche ich schon vergebens eine Wohnung. Doch entweder sind die Mieten so hoch, dass man da eigentlich goldene Wasserhähne erwarten dürfte. Andererseits denken manche Vermieter das eine 32 qm Wohnung in der 3. Etage ohne Aufzug ideal wäre für Menschen die kurz vor der Rente stehen. Weil jeder locker flockig Treppen steigen kann. Je älter man wird, desto leichter fällt es doch oder? Hat man dann auch noch so hochtrabende Forderungen wie einen kleinen Balkon ist das Unverständnis meist groß.

Auch die Ansprüche die Vermieter an ihre neuen Mieter stellen sind, zumindest fragwürdig. Ich habe potentielle Vermieter kennengelernt, die allen Ernstes Auskunft darüber haben wollten, wie oft ich Besuch erhalte. Schließlich wäre es ein ruhiges Haus und wenn dann oft Besuch kommt, vielleicht sogar noch von Kindern oder Enkeln wäre der Hausfrieden gestört. Das möchte ich natürlich niemanden zumuten. Kinderlachen in einem Mietshaus wo gibt es denn sowas?

Über die Ausstattungen der Wohnungen bin ich teilweise entsetzt. Nichts ist dagegen zu sagen, dass man eine Wohnung renovieren muss bevor man einziehen kann. Darunter verstehe ich Wände tapezieren oder streichen und eventuell den Fußboden selbst auslegen. Es gibt da allerdings Vermieter die Renovierung und Sanierung verwechseln. Da schließen Fenster und oder Türen nicht richtig, da sind fingerbreite Risse in Decken und Wände oder da sitzt der Schimmel in jeder Ecke der Wohnung. Aber diese „kleinen Schönheitsreparaturen“ kann doch jeder Mieter leicht selbst bewältigen. Oft sind diese Vermieter noch unverschämt genug und verlangen dann tatsächlich noch eine Kaution.

Fazit: Jeder der keine neue Wohnung sucht oder sich dabei soviel Zeit lassen kann wie er will hat noch Glück. Aber ich will nicht nur meckern. Irgendwo tief in meinem innersten bin ich überzeugt, das es noch vertrauenswürdige und menschliche Vermieter gibt. Sollte ich ihn finden, werde ich Euch sofort darüber berichten. Nun muss ich aber wieder Zeitungen und das Internet durchforsten bevor die eine Wohnung die passen würde wieder weg ist.

Januar 21

Gemeinsam gegen Rechts

„Wir müssen und werden gegen diesen Mann angehen“ Es waren klare Worte, die Robert de Niro am Tag der Amtseinführung von Donald Trump fand. Den Applaus, den er für seine Rede bekam, müsste auch der neue Präsident gehört haben. Denn De Niro hielt sie nicht weit entfernt vom Capitol wo Trump seinen Amtseid ablegte. Prominente positionieren sich ganz klar gegen Fremdenhass und Diskriminierung. Selbst wenn es gegen den mächtigsten Mann der Welt geht, gegen den Präsidenten der USA.

Meryl Streep, Cher,Miley Cyrus, Rapper Enimen, Jane Fonda, Kate Perry, Alec Baldwin und IRON-MAN Robert Downey Junior und wie schon genannt, Robert De Niro, sind nur einige, die laut und offen gegen Trump und seine Politik vorgehen.

Da frag ich mich, wo bleiben die deutschen Prominenten gegen den Rechten Abschaum in unserem Land? Wann kommt der Kampf gegen die Nazis, gemeinsam mit der Bevölkerung? Aber nicht nur Prominenz aus Film und Musik, sondern auch die etablierten Parteien müssen endlich aufwachen und die Rassisten auf ihre Plätze verweisen.

Verschiebt eure kleinlichen Streitigkeiten auf danach.

Natürlich gibt es auch bei uns prominente Streiter gegen Fremdenhass und Diskriminierung.

Udo Lindenberg, Heinz Rudolf Kunze, Til Schweiger, Herbert Grönemeyer, Rangar Yogeshwar, Konstantin Wecker, sind große Namen die es vormachen.

Aber da geht noch mehr. Da müsste mal was gemeinsames organisiert werden. Wer wenn nicht die Prominenten von denen wir alle die Lieder und Filme kennen sind dafür prädestiniert? Ein großes Konzert gegen den Extremismus wäre mal eine Maßnahme die helfen könnte, unser Land aufzurütteln.

Wir wissen alle, wohin uns das Schweigen und die Einstellung „Das wird schon gut gehen“ einmal hingeführt hat. In eine 12 Jahre andauernde Katastrophe für die ganze Welt. Sie hat vielen Millionen Tote gefordert, Menschen aus ihrer Heimat vertrieben und Städte in Schutt und Asche gelegt. Kein einigermaßen normaler Mensch wird sich das noch einmal wünschen.

Die Bevölkerung macht sich schon seid einem Jahr stark aber alleine können wir es nicht schaffen. Ich fordere die Prominenten und die etablierten Parteien auf.

Steht neben, vor und hinter uns. Lasst uns zusammen das Nazipack aus unserem Land vertreiben. Ein für alle mal.

Januar 18

Björn Höcke – Reinkarnation Goebbels?

 

Eine Rede empört Deutschland. Björn Höcke AfD Vorsitzender im Thüringer Landtag hielt sie am 17.01.2017 in Dresden. Eine Hetzrede, die eines Goebbels >würdig< wahr. Hetzerisch und reißerisch. Es scheint als habe er vor dem Spiegel die Gestik des Propagandaministers Joseph Goebbels geprobt. Selbst die Rhetorik erinnert an den engsten Vertrauten Hitlers. Auch altersmäßig sind sich die beiden Hetzer ähnlich. Höcke ist 44, Goebbels war bei seiner Rede im Sportpalast 46. Es muss jeden der diese Rede hörte gruseln. Nur die Zahl derer, die Höckes Rede hörten, unterschied sich von der Goebbels. Höcke kam auf ca. 500 während Goebbels 1943 im Sportpalast 14.000 zuhörten. Von ihren fanatischen Anhängern bekamen beide, frenetischen Applaus. Nachfolgend einige Sätze aus der Hetzrede von B. Höcke

  • „Die Deutschen sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in seine Hauptstadt pflanzt“, sagte der AfD-Mann. Er meinte damit das Holocaust-Mahnmal in der Mitte von Berlin.
  • „Unsere einst hochgeschätzte Kultur“ drohe unterzugehen, sagte Höcke. Die AfD sei dagegen „die letzte friedliche Chance für unser Vaterland“.Es weist seinen Wählern und der AfD einen langen und entbehrungsreichen Weg. Der aber sein müsse für einen >vollständigen Sieg< der AfD. Dieser erinnert in der Art an Goebbels >wollt ihr den totalen Krieg<
  • Den Angriff auf Dresden im Herbst 1944, sieht er als ein Kriegsverbrechen an und nicht als ein Resultat jahrelanger Provokation von Seiten der Deutschen.

Wer nicht spätestens jetzt sieht, dass die AfD Heim ins Reich von 1933 bis 1945 will, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Als neue Preußen will Höcke uns. Die Deutsche Geschichte neu schreiben will er. Was heißt das? Sollen wir die Geschichtsbücher verbrennen und die Neuen so schreiben, das es zu seinem Weltbild passt? Wen oder was will er da verleugnen?

Wenn ich mir vorstelle, dass so einer jahrelang unsere Jugend in Schulen unterrichtet hat, wird mir übel.

Mittlerweile macht er das, was die AfD Mitglieder machen sollten sie mal wieder daneben gegriffen haben in ihren Äußerungen. Er rudert zurück. Alle die nicht zu den Anhängern der AfD zählen haben ihn, natürlich wieder falsch verstanden. Aber es gibt Dinge die kann selbst er nicht mehr schön reden. Aber das sind wir ja gewohnt. Wenn AfD Politiker von ihrem dummen Geschwätz von gestern nichts mehr wissen wollen, sind sie mit der Maus ausgerutscht oder ein Praktikant hatte schuld. Also bei solchen Ausreden würde ich sagen, sollten sie noch mal zur Schule gehen. Denn jeder Erstklässler hat bessere Ausreden parat, sollte er beim Mogeln erwischt werden.

Spätestens nach dieser Rede wird es Zeit, dass die Regierung was unternimmt. Doch nicht sie alleine steht in der Verantwortung, alle etablierten Parteien müssen ihre Streitigkeiten auf Kindergartenniveau sofort unterlassen und gemeinsam gegen die AfD vorgehen. Sie müssen Vertrauen neu aufbauen um auf diese Weise wenigstens die wieder zurück gewinnen können, die nur aus Protest zur AfD abgewandert sind.

Das Gruselkabinett AfD muss geschlossen werden. So was hatten wir schon und wollen es nie wieder.

 

 

Januar 12

Strafen in Deutschland

Nahezu täglich hören oder lesen wir von Verbrechen in Deutschland. Diebstahl, Raub, Körperverletzung und auch Mord. Als wären diese Verbrechen nicht schlimm genug, müssen wir uns auch sehr oft über die laschen Strafen ärgern die über die Täter verhängt werden.

Natürlich müssen die Gerichte sich nach dem Strafgesetzbuch richten und das ist sehr kompliziert. Auch müssen bestimmte Kriterien berücksichtigt werden. Das alles mag richtig und gut durchdacht sein doch es gibt einfach Straftaten, die nach der höchstmöglichen Bestrafung verlangen. Aber in Deutschland wird in vielen Fällen das unterste Strafmaß angesetzt. Leider wird sehr oft, durch taktieren eines guten Anwaltes, der Täter zum Opfer gemacht.

Viele wollen höhere Strafe und fordern deswegen strengere Gesetze. Meiner Meinung nach reichen die vom Gesetzgeber ausgearbeiteten Strafen völlig aus. Sie sollten nur öfter mal ausgesprochen werden. Die sogenannten Bewährungsstrafen verfehlen schlicht ihr Ziel. Er erinnert mich an den berühmten Spruch „Ich zähle bis drei“ mit dem Eltern ihre Kinder erziehen wollen. Er bewirkt auch nichts falls nach drei einfach weitergezählt wird.

Generell sind Bewährungsstrafen nicht verkehrt. Aber sie dürfen auch nur als Bewährung angesehen werden. Man sollte sie allerdings mit mehr Fingerspitzengefühl aussprechen. Während sie bei einfachem Diebstahl noch vertretbar sind, werden sie bei Gewaltverbrechen zum Hohn und sind ein Schlag ins Gesicht der Opfer und deren Angehörigen. In solchen Fällen sind Bewährungsstrafen eine Frechheit. Bei Totschlag, Mord, Körperverletzung oder Vergewaltigung muss die Strafe so ausgelegt sein, dass sie das Wort verdient und vielleicht abschreckend wirkt. Nutzt jemand diese nicht, darf er beim nächsten Vergehen nicht wieder eine Bewährung bekommen. Unabhängig davon ob die erneute Tat die gleiche war wie die erste.

Wie erklärt man Kindern, die missbraucht wurden, das der Täter nicht ins Gefängnis kommt, sondern nach einem Klaps auf die Finger und der Aufforderung es nie wieder zu tun, in Freiheit bleibt.
Wie soll man einem Angehörigen sagen, der ein Familienmitglied durch einen Mord verloren hat? Denn die Familie muss ihr ganzen Leben unter dieser Tat leiden. Die Täter bekommen, wenn überhaupt, lebenslänglich.
Was soll man jemanden sagen, der zusammengeschlagen wurde und dadurch vielleicht an den Rollstuhl gefesselt bleibt?
Wie soll sich eine Frau fühlen die Vergewaltigt wurde, wenn vor Gericht wichtig ist mit wie vielen Männern sie schon geschlafen hat, wie eng ihr Oberteil oder wie kurz ihr Rock war, während der Vergewaltiger lässig auf der Anklagebank sitzt.
Selbst die Strafe >lebenslänglich<, sollte sie denn mal ausgesprochen werden, hält nicht was sie verspricht. Lebenslang sollte auch Lebenslang sein und nicht spätestens nach 15 Jahren enden.

Viel zu oft wird die „schlimme Kindheit“ der Täter zum Anlass genommen milde walten zu lassen. Sorry, es gibt viele Menschen deren Kindheit alles andere als glücklich verlief. Die wenigsten werden deswegen zu Gewalttätern. Auch die sogenannten >Killerspiele< sind für mich keine Entschuldigung. Ersten gab es diese früher auch nicht, Mord und Totschlag dafür schon immer. Zweitens spielen unglaublich viele diese Spiele und kaum einer von ihnen wird zum Amokläufer.

Hören wir auf immer und immer wieder nach Entschuldigungen zu suchen und die Gerichte sollen nicht die Täter als Opfer hinstellen die von einer >bösen< Gesellschaft zu ihren Taten getrieben wurden. Sehr gerne wird von den Anwälten vorgebracht, dass der Täter krank sei. Ich denke darin sind wir uns alle einig. Einer der im Kopf gesund ist begeht keine Gewalttat. Aber das ist kein Grund diese Person wieder auf die Gesellschaft los zulassen. Sollte jemand so krank sein, das er nicht anders handeln konnte, gehört er in eine geschlossene psychiatrische Klinik, die ihn behandeln kann. Falls er oder sie die Krankheit tatsächlich ausgestanden hat muss er danach seine eigentliche Gefängnisstrafe verbüßen. Kein Täter kann etwas dazu das er krank ist, die Opfer aber noch weniger.

Januar 10

Das Internet – Rechtsfreier Raum oder Meinungsfreiheit?

Die Nutzer von Facebook erleben es täglich. Da werden Kommentare unter Meinungsfreiheit getarnt gepostet und entpuppen sich als Hass- und Gewaltbotschaften. Gewissenlose Individuen vermehren sich täglich um ein vielfaches. Sie bedrohen und beleidigen alle, die nicht ihr Weltbild teilen. Ein ähnliches Thema hatte ich vor einiger Zeit schon einmal. Dort waren dann so Beschimpfungen wie >Gutmensch<, >Bahnhofsklatscher<  und „Teddywerfer an der Tagesordnung. Nun hat es allerdings Auswüchse angenommen, die alles dagewesene sprengen. Das kann man anhand der Kommentare die zur Zeit kursieren feststellen. Egal was man von der jetzigen Regierung hält, Aufrufe gegen Kanzlerin Merkel wie:

  • steinigt die alte
  • hoffentlich f…. die mal einer Tod
  • Benzin drüber anzünden und gut ist

sind nur die Spitze eines Eisberges und nicht hinnehmbar.

Doch nicht nur Politiker werden beschimpft und bedroht, was der folgende Kommentar eines gestörten zeigt.

Hass-Posting auf Facebook: Trotz Beschwerden von Nutzern nicht gelöscht

 

Da werden Bilder gepostet auf denen die Zufahrt zu einem KZ gezeigt werden und darüber steht:

„Liebe Flüchtlinge: Sie sind am Ziel. Da hinten gibt es Hartz IV.“

So dumm und ekelerregend. Das bezeichnen einige verwirrte dann als Meinungsfreiheit und treten diesen Begriff gleichzeitig in den Dreck. Sie sitzen beim Schreiben anonym in ihren Wohnungen und fühlen sich stark. Damit es nicht falsch verstanden wird, es gibt viele Kommentare in Facebook oder in anderen Medien mit denen ich persönlich nicht übereinstimme. Das ist auch gut so. Denn ein Land in dem alle einer Meinung sind, wäre wohl nicht das, was Demokratie bedeutet. Aber wie heißt es so schön? Der Ton macht die Musik. Wie kann man nun vorgehen, gegen diese Lawine aus asozial verbalen Müll? Einfach ignorieren wäre wohl der falsche Weg. Das würde heißen, diesen moralisch verkommenen Personen dass Feld zu überlassen. Ihnen eine zu große Plattform zu bieten würde sich ähnlich auswirken. Also was tun?

Nun wäre es das einfachste, die Verantwortung auf die Betreiber der Plattform Facebook zu schieben. Doch zunächst ist jeder für sein Handeln selbst verantwortlich. Allerdings sollte sich das Team um Marc Zuckerberg doch mal Gedanken machen, wie sie das Löschen solcher Kommentare bearbeiten. Die meisten werden nicht gelöscht, da sie:

>Nicht gegen die Gemeinschaftsstandards verstoßen<

Aufruf zu Mord und Gewalt verstoßen allerdings sehr wohl gegen Gemeinschaftsstandards. Auch gegen die von Facebook. Es ist natürlich so, dass die Meinungsfreiheit in Amerika eine andere ist als bei uns in Deutschland und dennoch besteht eine Verantwortung gegenüber allen Usern in der Welt. Aufrufe zu Gewalttaten können und dürfen nicht ungestraft bleiben, ungelöscht schon mal gar nicht. Jeder hat das Recht auf seine Meinung und sie darf nicht damit beantwortet werden das der – oder diejenige Angst um Leib und Leben oder auch um sein/ihr Seelenheil haben muss. Mittlerweile gibt es sogar Familien die sich eine andere Wohnung nehmen mussten, da man sie zuhause bedroht.

Ermutigend sind dann die, wenn auch noch zu wenigen und meiner Meinung nach zu milde ausfallenden, bisherigen Urteile.

 

Hass­kommentare Special

Quelle: https://www.test.de

Die Nutzer von Facebook sollten weiterhin jeden Kommentar der Hass und Gewalt predigt melden und /oder zur Anzeige bringen. Hilfreich ist da die sogenannte Internetwache. Einfach im Adressfeld Ihres Browsers eingeben. Diese Dinge werden sehr ernst genommen. Wir müssen alle dabei helfen, dass wir weiterhin unsere Meinung sagen und schreiben können ohne Angst haben zu müssen vor einem Haufen schwachsinniger.

Januar 3

Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte. Prügelknaben der Nation ?!?

Es sollte kein zweites 2015/2016 in Köln geben. Die Menschen sollten friedlich in das neue Jahr feiern. Darüber waren sich alle einig. Nicht zuletzt Dank der Polizei, die mit 1500 Beamten vor Ort Präsenz zeigte, blieb es dann auch überwiegend ruhig. Dass die Beamten trotzdem genug zu tun hatten, kann man in diverser Berichten nachlesen. Ich möchte hier auch keinen Polizeibericht schreiben, sondern diese Silvesternacht als Anlass nehmen, einen Bericht über den Umgang mit der Polizei, der Feuerwehr und den Rettungskräften im Allgemeinen zu verfassen.

Wir alle fordern von unseren Ordnungs – und Rettungskräften, das sie jederzeit und überall für uns da sind. Uns beschützen, Feuer zu löschen oder uns ins Krankenhaus bringen wenn es sein muss. Aber wie gehen wir teilweise mit ihnen um? Den Respekt, den man früher beispielsweise noch vor einem Polizisten hatte, sucht man heute oft vergebens. Selbst gegenüber der Feuerwehr und den Besatzungen der Rettungswagen wird mittlerweile so oft mit Gewalt agiert, dass man sich fragt was aus unserer Welt geworden ist.

Nahezu täglich liest man von Übergriffen wie den folgenden:

  • In Duisburg wir die Feuerwehr mit Böllern angegriffen.
  • Eine junge Feuerwehrfrau wird im Gesicht verletzt als ein 16-jähriger eine Flasche durch das Fenster des Einsatzfahrzeuges wirft.
  • Eine Diebin wird von einem Polizisten bis zu einem Imbiss verfolgt. Dort wird er von einem Unbeteiligten mehrmals gegen den Kopf geschlagen.
  • Mit einer Axt bedroht wurden Rettungskräfte von einem Mann der nicht in ein Pflegeheim wollte.

Quelle:http://www.retter.tv/

Das ist nur ein kleiner Auszug von dem was in den letzten Tagen des alten Jahres passiert ist. Es ist nicht nachvollziehbar, warum gerade den Menschen, die uns helfen wollen wenn wir in Gefahr oder Not sind, so übel mitgespielt wird.

Was ging wohl in den Leuten vor, die neben einer Feuerwehrwache Silvester feierten und ihre Raketen und Böller ausgerechnet in der Zufahrt der Feuerwehr loslassen mussten? Als es dann zu einem Alarm kam, konnten die Einsatzfahrzeuge nicht passieren. Die Feuerwehrleute wurden sogar von den Feiernden körperlich attackiert. Hilfe kam von einigen freiwilligen Feuerwehrleuten die in der Nähe feierten. Diese bezahlten ihren Mut mit ausgeschlagenen Zähnen und Knochenbrüchen. Auf einem der Helfer wurde noch eingetreten als dieser bereits auf dem Boden lag. Ein Schläger soll sogar geäußert haben, er wäre ja noch nicht tot.

Wie verroht sind viele eigentlich geworden? Da muss ich auch nicht die Gründe kennen. Ob es bei einigen an ihrer schlimmen Kindheit lag oder ob sie schlicht betrunken waren. Das alles ist weder eine Entschuldigung und schon gar keine Rechtfertigung. Unsere Helfer müssen geschützt werden. Von der Regierung und von jeden einzelnen von uns. Jeder wird mindestens einmal im seinem Leben einen dieser Menschen benötigen. Sei es weil seine Wohnung brennt, er überfallen wird oder weil er so krank wird, dass er in ein Krankenhaus gebracht werden muss.

Jeden Tag setzen uns fremde Menschen ihre Gesundheit und sogar ihr Leben aufs Spiel nur um uns zu helfen. Sollten sie uns dann nicht wenigstens soviel wert sein, dass wir ihnen beistehen gegen diese Verrückten, die meinen, mit verbaler oder körperlicher Gewalt agieren zu müssen? Ich meine ja.

 

 

Dezember 29

Ein Jahr geht

Das Jahr 2016 geht. Ein sehr emotionales Jahr. Kaum jemand wird ihm hinterher weinen. Zu viel Trauriges hat es uns gebracht.

Zu viel Krieg

Zu viel Terror

Zu viel Gewalt

Zu viel Hass

Zu viel Gleichgültigkeit

Zu viel Gefühllosigkeit

Zu viel Trauer

Zu viel von all jenen Gefühlen, die ein Leere hinterlassen im Magen und im Herzen.

Hunderte starben durch Terror, Tausende starben im Bombenhagel, abertausende an Hunger. Eines haben diese Toten gemein, sie starben alle durch Gefühlskälte, Hass und Gleichgültigkeit. Und noch eins haben sie gemein, ihr Tod war so unendlich sinnlos. Auch diejenigen die Bomben schickten gehören, obwohl sie noch leben, zu den Toten. Sie haben ihre Herzen abgegeben. Für Macht und für Geld. Nun haben sie dort, wo einst ihr Herz war, ein Loch. Ein Loch, das niemand jemals wieder zu füllen in der Lage sein wird. Und ohne Herz kann man nun mal nicht leben.

Was haben die Eroberer nun von einer Stadt die sie eingenommen haben?

Die Stadt ist zerstört und ihre Bewohner, die diese Stadt zum Leben erweckt haben, sind tot oder geflohen. Was nutzen den Eroberern ihre Paläste aus Gold und Marmor? Auch noch so viele Kamine werden diese Räume jemals erwärmen. Die Kälte, die dort herrscht, kommt aus dem inneren der Menschen die hier wohnen. Sie kommt direkt aus dem Loch in dem einmal ihr Herz seinen Platz hatte.

Was haben die Menschen noch, nun da sie über das Jahr Hass, Angst und Zwietracht gesät haben?

Mehr als eine Leere kann doch nicht ihnen sein. So viel Hass und Angst wurde verbreitet. Was ist ihnen geblieben, außer die zweifelhafte Genugtuung Menschen verunsichert, verängstigt und entzweit zu haben? Sie haben den Hass, der vorher im Untergrund vor sich hin köchelte, entfacht. Es ist (noch) kein Flächenbrand aber es sind viele Feuerlohen entstanden.

Doch eines hat dieses Jahr 2016 auch gebracht.

Viel Zusammenhalt

Viel Menschlichkeit

Viel Hilfsbereitschaft

Viel Solidarität

Viel Herzlichkeit

Viel Miteinander

Viel jetzt erst Recht

Doch was haben die Menschen, die diese Gefühle mit anderen geteilt haben nun davon?

Sie spüren dieses beglückende Gefühl, das jeder kennt, der anderen Menschen schon einmal, auf welche Weise auch immer, geholfen hat. Es kann ihre Einsamkeit auslöschen und lässt sie Neues erfahren. Sie spüren eine tiefe Wärme in sich, wie sie eine Tasse Tee verursachen kann an kalten Tagen. Nur diese Art Wärme hält an. Sie vergeht nicht.

Bewahren wir uns also die Gedanken an dass, was das Jahr uns an schönes gebracht hat. Vergessen wir aber auch nicht, was bedrückend war und hässlich. Denn nur wenn wir das Böse nicht vergessen, werden wir weiter darum kämpfen können das Gute zu erhalten.

Kommen Sie gut ins Jahr 2017. Helfen wir ALLE mit, das es ein schönes Jahr wird. Versuchen wir gemeinsam unsere Welt ein bisschen besser zu machen.

Dezember 23

Frohe Weihnachten

 

 

 

 

 

blog2

Quelle: Pixaba

 

Vor drei Monaten begann ich mit diesem Blog und schrieb schon einige Beiträge. Es sind Beiträge die ich aus dem Bauch heraus schreibe. Ob es die Themen anbelangt oder den Inhalt. Man sagte mir zu Anfang, dass man sich normalerweise auf ein bestimmtes Thema konzentrieren sollte. Nun, genau das ist nicht mein Ding. Ich wollte und will schreiben was mich gerade bewegt, was mir wichtig ist. Es sind Dinge, die jeden von uns wohl irgendwann mal durch den Kopf gingen, am Herzen oder auf der Seele lagen. Wenn ich damit einige Menschen erreiche, denen gefällt was ich schreibe oder die sich mit dem ein oder anderen Beitrag sogar identifizieren können, ist es umso schöner für mich.

Bestimmt ist mein Schreibstil nicht der eines Journalisten oder gar Buchautors. Aber das bin ich auch nicht und es liegt auch nicht in meinem Interesse einer zu werden. Meinen Blog soll jeder lesen können ohne nach jedem zweiten Satz erstmal Google zu befragen was der ein oder andere Begriff bedeutet. So ergeht es mir nämlich oft, wenn ich etwas lese. Dann verliere schnell die Lust, den Bericht oder das Buch bis zum Ende zu lesen. Aus diesem Grund verzichte ich beim Schreiben meiner Beiträge nach Möglichkeit auf Fremdwörter.

Das ich nun nach dieser relativ kurzer Zeit schon so viele Besucher habe, von denen einige meinen Blog sogar regelmäßig lesen, macht mich schon etwas stolz. Gut, den Pulitzerpreis werde ich wohl nie erhalten was aber nur daran liegt, dass dieser Preis in Deutschland nicht verliehen wird. 😉

Heute schreibe ich nun meinen letzten Beitrag vor Weihnachten. Mit diesem möchte ich mich bei Ihnen allen ganz herzlich bedanken und hoffe, dass Sie meinen Blog auch weiterhin besuchen werden. Ich würde mich freuen, dass ein oder andere Feedback von Ihnen zu bekommen. Nutzen Sie dazu die Kommentar Funktion. Sie finden diese direkt unter den Beiträgen. Sie können sich auch registrieren, so dass sie per E-Mail informiert werden wenn ein neuer Beitrag online gestellt wird.

Nun wünsche ich Ihnen allen ein Frohes und besinnliches Weihnachtsfest im Kreise ihrer Lieben. Lassen Sie es sich gut gehen und bleiben oder werden Sie gesund.

Liebe Grüße und vielen Dank Ihre

Gaby Worien

frohe-w

Quelle: Pixabay

 

 

Dezember 22

Die Medien von Funk, TV, Zeitung und Internet

 

Jeden Tag berichten darüber sie darüber, was in der Welt und in unserem Land vorgeht. Die Medien. Wir hören und lesen Nachrichten, die sie uns übermitteln. Manche von uns lesen die Schlagzeilen und gestalten sich den Bericht darunter wie er ihrem Weltbild entspricht. Wieder andere lesen den Beitrag teilweise und formulieren den Rest selbst. Nur wenige lesen die Artikel bis zum Ende und versuchen zu verstehen was sie bedeuten. Genau so verfahren wir mit den Nachrichten aus Funk und Fernsehen.

Um das gleich klar zu stellen, es gibt durchaus Medien, die nach bestem Wissen und Gewissen berichten. Doch leider gibt es davon nur noch wenige. Die meisten berichten Sensationslüstern. Je dramatischer und blutrünstiger die Überschrift, umso mehr Leser oder Zuhörer. Da werden Videos, die von Laien bei einer Tragödie aufgenommen wurden, ungeschnitten ins Netz gestellt oder im TV verbreitet. Auch die Mitarbeiter einiger Sender, die vor Ort sind, scheuen sich nicht, ihre Kameras ein ums andere Mal auf Opfer zu richten. Dramatisch wird auch noch gezoomt was die Kamera hergibt.

Was bei dieser Art der Berichterstattung meist zu kurz kommt, sind die Fakten.

Die sogenannten Online Zeitungen sind besonders reißerisch, und als wäre das nicht schon schlimm genug, besitzen sie eine Doppelmoral die ihresgleichen sucht.

Erst wird eine fette Überschrift geschrieben, die gelesen und sofort von vielen kommentiert wird. Wen interessieren schon Fakten. Die Kommentare die unter diesen Schlagzeilen stehen, lassen meist sofort erkennen was für eine Klientel da ihre „Meinung“ kundtut. Mit so viel Hass und Brutalität geschrieben, dass einem die Haare zu Berge stehen. Oft fehlen einem einfach die Worte. Doch dann geschieht das, was ich mit der Doppelmoral meine. Dieselbe Zeitung, die gerade noch diese Überschrift gedruckt hat, empört sich nun über die Schreiber der Kommentare und wirft ihnen vor Unmenschlich und Gefühllos zu sein. Das ist dann wieder eine neue Schlagzeile. Letztendlich schreiben sich derartige Zeitungen fast von selbst. Es braucht nur eine einzige Überschrift, die nächste ergibt sich aus den Kommentaren der Leser.

Nun ist es natürlich nicht die Aufgabe der Medien, Menschen zu erziehen, und jeder ist letztlich selbst verantwortlich für das, was er sagt oder schreibt. Aber, die Medien dürfen nicht die sein, die immer und immer wieder Öl ins Feuer gießen nur um ihre Auflagen zu steigern. Das grenzt meiner Meinung nach an Fahrlässigkeit. Die Wahrheitsfindung scheint nicht mehr so wichtig.

Das Mediengeschäft ist sicher hart, der Konkurrenzkampf teilweise gnadenlos. Doch das darf kein Argument sein für die Art wie die Medien mit ihren Konsumenten spielen. Mit ihren Ängsten und ihrer Verunsicherung. Guter Journalismus wird nur noch selten praktiziert und geht in der Masse leider oft unter. Das was wir Leben nennen dreht sich immer schneller. Kurzinfos sind das, was die Fakten ersetzen soll. Was dabei auf der Strecke bleibt ist die Möglichkeit hinter die Ereignisse zu blicken und damit auch auf die Wahrheit. Was zuletzt verloren geht ist die Pietät, der Anstand und das Mitgefühl.

Dezember 20

Der Anschlag in Berlin

Quelle: https://springorumkunst.wordpress.com/2013/07/23/gegenlicht/
Quelle: Silvia Springorum

Betet für Berlin

Wir wussten alle, dass es auch in Deutschland geschehen würde. Irgendwann, irgendwo. Dann, wenn wir es nicht vermuten wird der Terror auch bei uns seine hässliche Fratze zeigen. Nun ist es tatsächlich passiert. Er hat sie gezeigt seine Fratze. In einem Moment in dem Menschen sich einstellten auf ein paar schöne Stunden. Mit der Familie, mit Freunden. Auf einem Weihnachtsmarkt in unserer Hauptstadt Berlin.

Nun sind viele getötet und sehr viele, teilweise schwer, verletzt worden. Durch einen LKW, gefahren von jemanden ohne Gewissen und ohne Achtung vor dem Leben anderer.

Der 19. Dezember 2016 wird für immer mit diesem schrecklichen Ereignis in Verbindung stehen und die Vorweihnachtszeit für viele Menschen verändern.

Niemand wusste bis dahin ob es sich um einen Anschlag oder einen tragischen Unfall handelte. Selbst die Polizei die direkt vor Ort war wusste noch nichts. Nur ein „Herr“ Pretzell, Chef der AfD NRW wusste schon alles und hatte auch gleich Schuldige parat. Es war natürlich ein Flüchtling und dadurch gingen diese Toten und Verletzten, nach seiner „Meinung“ letztlich auf das Konto von Kanzlerin Merkel. Bei dieser Sorte Politiker sind wir keine anderen Reaktionen gewohnt. Die Sorte, die aus dem Unglück anderer Menschen Kapital für ihre eigene Karriere schlagen wollen. Die selbst in solch traurigen Stunden nicht davon ablassen Angst und Hass zu schüren.

Doch auch manche Fragen der Journalisten sind, trotz erforderlicher Informatiosneugier, unverständlich. Immer wieder werden verantwortliche gefragt:

Warum? Wer? Wie?

Selbst wenn die Antworten lauten, wir wissen noch nichts, die Ermittlungen fangen grad erst an, wird nachgehakt. Teilweise sind Fragen mit Informationen gespickt die sie irgendwo aufgeschnappt haben. Ich sage:

„Lasst die zuständigen Behörden ihre Arbeit machen. Gebt ihnen Zeit dieses Unglück aufzuklären. Gebt uns allen die Zeit es zu verarbeiten. Vor allem aber, gebt den Familien und Freunden der Opfer Zeit dieses Unfassbare zu begreifen. Es ist ihnen im Moment wahrscheinlich völlig egal wer der Fahrer war. Was für eine Nationalität er hat oder was für einen Glauben. Die Opfer und ihre Familien haben jetzt bestimmt andere Prioritäten. Stellen wir keine Mutmaßungen über die Täter auf. Dadurch bekommen sie mehr Aufmerksamkeit als die Opfer. Das dürfen wir nicht zulassen.“