Dezember 5

Weihnachten … Das habe ich mir schon immer gewünscht

Jeder freut sich auf das Fest der Feste. Weihnachten.  Nun ja, fast jeder. Da ist der Stress den man sich, trotz gegenseitiger Versprechungen vom Vorjahr, immer wieder macht. Das beginnt schon mit den Terminen. Wer besucht an welchem Tag wen? Die ewige Frage, was wünschen sich die liebsten? Und wenn die Familie zu mir kommt, was koche ich? Das soll das Fest der Freude sein?

Während ich durch die Stadt gehe, versuche ich mich zu erinnern was meine Kinder, Enkel, Schwiegereltern, Eltern und Freunde im Laufe der letzten Zeit in puncto Wünsche geäußert haben. Ganz subtil geäußert natürlich. Ab einem bestimmten Alter werden Wünsche, zumindest von Erwachsenen, nicht mehr offen ausgesprochen. Die Gespräche darüber,  könnten sich so oder ähnlich in vielen Familien gestalten.

Kinder: „Mama was wünschst du dir eigentlich zu Weihnachten?

Mama: „Ach, ihr braucht mir doch nichts schenken. Ich wünsche mir nur liebe Kinder.“

Kinder: „Ja ne, is klar Mama. Jetzt noch einen falls es mit diesem wider Erwarten nicht klappen sollte.“

Mama: „Gesundheit. Ja, Gesundheit ist doch dass wichtigste.“

Kinder: „Vielleicht ne Flasche Doppelherz? Gesundheit kann man nicht schenken Mama. Wir wollen dir was richtiges schenken.“

Mama: >Wieso ist Gesundheit kein richtiges Geschenk? Ok, vielleicht doch ein bisschen blöd immer das gleiche zu sagen. Aber wie kommen die auf Doppelherz? So alt bin ich ja nun auch noch nicht. Eigentlich wünsche ich mir ja auch einen neuen Laptop oder ein Wellness Wochenende. Aber ich kann mir von meinen Kindern schließlich keine so teuren Geschenke wünschen.

Heiligabend gibt es dann ein Foto der Enkelkinder in einem neuen Rahmen.
 Mama: > Sehr verändert haben sich die Kids ja nicht gerade seid dem Foto aus dem letzten Jahr. Aber natürlich freue ich mich <

Ein Gespräch über Geschenke mit dem Liebsten könnte wie folgt ablaufen:

Er: Schatzi?“

Sie: „Ja Liebling?“

(Die Anrede Schatzi und Liebling sind natürlich individuell.)

Er: „Es ist ja bald Weihnachten und da wollte ich mal langsam nachfragen was du dir so wünschst.“

Sie: >Klar, bald ist Weihnachten. Wir haben den 22. Dezember. Also noch sooo viel Zeit.<

Sie: “ Ach Liebling, mir gefallen deine Geschenke für mich doch immer.“ >Gut, der Schnellkochtopf im letzten Jahr war jetzt nicht mein favorisierter Wunsch, aber, er hat sich Mühe gegeben. Wo ist der Topf eigentlich abgeblieben? Ach ja, den hab ich Mutter zum Geburtstag geschenkt den hat sie sich doch immer gewünscht… Glaub ich. Obwohl, ich hab noch nie gesehen, dass sie ihn benutzt hätte. Komisch<

Er: „Kannst du mir nicht einen kleinen Tipp geben. Die Küche ist ja mittlerweile voll ausgestattet und mir fällt gerade wirklich nichts ein.“

Sie: > Ich muss ihm was sagen sonst wird in den nächsten Jahren das Schlafzimmer erneuert< „Also, wenn du mich so fragst, etwas für die Hände würde mir gefallen. Vielleicht etwas mit Glitzer.“ > Das war doch eindeutig oder?<

Er, mit dem Aufblitzen der Erkenntnis in den Augen: „Danke Schatz. Da hätte ich wirklich von selbst drauf kommen können.“

Als sie dann unter dem Weihnachtsbaum ein paar Topflappen, mit Glitzerblumen in verschieden Farben, auspackte, konnte sie ihre Freudentränen kaum zurückhalten. Oder waren es Tränen vom unterdrückten Lachen?

Umgekehrt ist es allerdings nicht viel einfacher. Ein, natürlich wieder nur fiktives, Gespräch könnte wie folgt ablaufen.

Sie, im Oktober: „Du Hasi, was wünschst du dir zu Weihnachten?“

Er: „Aber ich hab doch schon alles was ich mir wünsche. DICH.“ > Gut gemacht, das gibt Punkte<

Sie: „Ja, natürlich, das sehe ich auch so. Aber eine Kleinigkeit vielleicht noch dazu.“

Er: > Ganz schön selbstsicher die Frau. Wie erkläre ich ihr, ohne zu direkt zu werden, dass ich gerne mal ein Weihnachtsfest nur mit ihr in der Karibik verbringen würde?<  „Du weißt doch, dass ich Kälte nicht so mag und da würde ich Weihnachten gerne mal an einem warmen Ort verbringen. Falls du mir ein Geschenk in dieser Richtung…“

Sie haut sich mit der flachen Hand an die Stirn. „Aber ja. Warum kommt man eigentlich nie auf das naheliegendste?“

Der Heiligabend kam und seine Liebste überreichte ihm einen Briefumschlag mit einer dicken Schleife.

Mit vor Freude zittrigen Händen öffnete er den Umschlag.

 Er: > Ob mir  die alte Badehose wohl noch passt? Sonnenmilch mit Lichtschutzfaktor 50 und Badelatschen brauche ich auch noch<
Übrigens waren die ersten Termine auf der Monatskarte für die Sauna  bereits eingetragen.
Was lehrt uns das?
Wünsche nur zu umschreiben anstatt sie klar zu äußern, führt nicht wirklich zum Ziel.
Tipp:

Sprecht mit Eurer Familie über die jeweiligen Wünsche. Seid kreativ und einfühlsam. Und nächstes Jahr macht Ihr es bestimmt…wieder genau so wie jedes Jahr. Aber das ist eben Weihnachten.

Mit einem Gedicht des fantastischen Heinz Erhardt wünsche ich Euch allen ein schönes Weihnachtsfest

Der Karpfen kocht, der Truthahn brät,
man sitzt im engsten Kreise
und singt vereint den ersten Vers
manch wohlvertrauter Weise.

Zum Beispiel “O, du fröhliche”,
vom “Baum mit grünen Blättern” –
und aus so manchem Augenpaar
sieht man die Tränen klettern.

Die Traurigkeit am Weihnachtsbaum
ist völlig unverständlich;
man sollte lachen, fröhlich sein,
denn ER erschien doch endlich!

Zu Ostern – da wird jubiliert,
manch buntes Ei erworben!
Da lacht man gern – dabei ist er
erst vorgestern gestorben.
 

November 16

Zwischen Leben und Tod „MÄNNERGRIPPE“

Wer kennt sie nicht die unzähligen Witze über Männer die an einer Grippe oder Erkältung leiden.

„Ich habe Schnupfen“ …oder wie ein Mann sagen würde: „Es geht zu ende mit mir“ 

oder

„So ein kranker Mann ersetzt ja gut und gerne 4 Kleinkinder“

oder

Ich habe Männergrippe und meine Frau schickt mich alleine zum Arzt, anstatt mir einen Pfarrer ans Bett zu bestellen. Herzloses Miststück.

Sei nicht so eine Memme! Frauen werfen Männern oft vor, wehleidig zu sein. Doch jetzt haben Jungs eine gute Ausrede. Forscher haben rausgefunden:

Männer leiden stärker unter Erkältungen als Frauen.

Auch bei der Reaktion auf Grippe-Impfungen gibt es den kleinen Unterschied: Das Immunsystem von Frauen reagiert stärker als das von Männern. Der Grund dafür sind einer neuen Studie zufolge Gene, deren Aktivität wahrscheinlich durch das männliche Geschlechtshormon Testosteron beeinflusst wird. Männer leiden demnach stärker unter Erkältungskrankheiten als wir Frauen. Ihr Immunsystem reagiert weniger abwehrend als das weibliche. Das weibliche Immunsystem bekämpft also die Viren die eine Erkältung auslösen erfolgreicher. Das gilt allerdings nur solange wir Frauen im gebärfähigen Alter sind. Danach leiden wir genauso stark unter einer Erkältung oder Grippe wie die armen Männer.

Bei allgemeinen Schmerzen sieht es etwas anders aus.

Der Selbstversuch eines Mannes, Geburtsschmerzen über ein Computerprogramm nachzuempfinden endete damit, dass er die Geburt einfach abbrach und auf das Kind verzichtete. Auch wenn wir Frauen die das Video sahen, lächeln mussten und uns diesen „War doch klar“ Blick aufsetzten, muss ich auch hier die großen Jungs wieder in Schutz nehmen.

Wir Frauen produzieren sogenannte „Geburtshormone“ die uns die Schmerzen einer Geburt erträglicher machen. Könnten Männer dieses Hormon ebenfalls produzieren, könnten sie eine Geburt, rein schmerztechnisch, auch besser ertragen als in dem Selbsttest gesehen.

FAZIT

Männer können nichts dafür das sie Memmen sind. Außerdem pflegen wir Frauen sie ja auch gerne. Das machen Männer umgekehrt übrigens auch für uns Frauen. Trotzdem noch eine Bitte an das starke Geschlecht. Denkt bei der nächsten grauenvollen Erkältung an die Ohren und den dringend gebrauchten Schlaf von uns Frauen.

Heult wenigstens nachts leiser. 🙂

Denn wer soll euch sonst am nächsten Tag den Tee kochen und euch trösten?

Ich wünsche ALLEN Kranken Gute Besserung.